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Wirtschaft

Kreditmarkt 2026: Chancen für Unternehmen durch Konjunkturerholung

Ein Artikel von der Intelligent Accounting Steuerberatungsgesellschaft Kassel

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Konjunkturaufschwung und seine Wirkung auf das Unternehmenskreditgeschäft

Nach einer mehrjährigen Phase der Unsicherheit und gedämpften Investitionstätigkeit mehren sich die Anzeichen für eine konjunkturelle Belebung in Deutschland. Für das Jahr 2026 wird ein moderates, aber stetig wachsendes Wirtschaftswachstum erwartet, das sich direkt auf den Kreditmarkt auswirken dürfte. Die jüngsten Daten deuten darauf hin, dass das jährliche Wachstum des Kreditneugeschäfts mit Unternehmen bereits auf rund 1,9 Prozent gestiegen ist. Auch wenn die Dynamik noch verhalten bleibt, zeigt sich damit eine Wende im trendmäßigen Rückgang der Darlehensvergabe, insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen. Diese Entwicklung ist für den Mittelstand von zentraler Bedeutung, da Fremdkapital nach wie vor eine wichtige Finanzierungsquelle für Investitionen in Innovation, Digitalisierung und nachhaltige Unternehmensentwicklung darstellt.

Die Preisbereinigung der Kreditentwicklung zeigt jedoch, dass das reale Wachstum bislang hinter den nominalen Zuwächsen zurückbleibt. Inflation und höhere Finanzierungskosten bremsen vielerorts die Investitionsbereitschaft. Dennoch dürfte die Kombination aus staatlichen Ausgabenimpulsen, einem stabilisierten Zinsumfeld und steigender Planungssicherheit dazu führen, dass sich die Kreditvergabe im Verlauf des Jahres weiter festigt.

Strengere Maßstäbe bei der Kreditvergabe und Risikobewertung

Banken und Sparkassen haben infolge der wirtschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre ihre Risikoprüfungen verschärft. Besonders die Kriterien Bonität, Kapitaldienstfähigkeit und branchenspezifische Ausfallrisiken werden sorgfältiger gewichtet. Während der Begriff Bonität die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens bezeichnet, beschreibt die Kapitaldienstfähigkeit die Fähigkeit, laufende Zins- und Tilgungsverpflichtungen aus dem laufenden Cashflow zu tragen. Für kleine Unternehmen und Start-ups, die traditionell eine geringere Kapitalbasis haben, führte dies in der Vergangenheit zu einer restriktiveren Kreditvergabe. Die jüngsten Zahlen lassen jedoch erkennen, dass die Kreditinstitute wieder zunehmend bereit sind, neue Finanzierungen bereitzustellen, sobald tragfähige Geschäftsmodelle und stabile Cashflows vorliegen.

Mit abnehmenden Ausfallrisiken am Markt und einer kontinuierlichen Anpassung der Zinspolitik dürfte sich der Zugang zu Krediten mittelfristig erleichtern. Für Betriebe, die in Produktionskapazitäten, Fuhrparks oder Digitalisierung investieren möchten, bedeutet das eine verbesserte Planungssicherheit. Gerade im Mittelstand kann eine strategisch klug gewählte Fremdfinanzierung entscheidend dazu beitragen, Innovationsprojekte zügiger umzusetzen und Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen und Chancen für Investitionen

Die Bundesregierung setzt mit ihrem aktuellen Ausgabenpaket auf Impulse zur Stärkung der Binnenkonjunktur, auf die Förderung nachhaltiger Technologien und auf Infrastrukturinvestitionen. Diese Maßnahmen wirken indirekt positiv auf die Kreditnachfrage: Je stärker Unternehmen von staatlichen Förderprogrammen profitieren, desto höher ist ihre Bereitschaft, ergänzend private Kredite aufzunehmen. Hinzu kommt die zunehmend zentrale Rolle der KfW-Bankengruppe, die mit speziellen Kreditprogrammen zur Liquiditätsabsicherung und Investitionsförderung beiträgt. Besonders energieintensive Betriebe oder solche, die in Digitalisierung und Prozessautomatisierung investieren, finden hier attraktive Refinanzierungsbedingungen.

Die erwartete Belebung der Investitionstätigkeit spiegelt sich in einem prognostizierten Kreditwachstum von etwa drei Prozent zu Beginn des Jahres 2026 wider. Mit zunehmender wirtschaftlicher Dynamik könnten sich diese Werte im Verlauf des Jahres noch verbessern. Die Banken reagieren darauf, indem sie ihre Portfolios diversifizieren und gezielt Branchen adressieren, die als besonders zukunftsfähig gelten – etwa Gesundheitsdienstleistungen, IT, Pflegeeinrichtungen oder E-Commerce. Diese Sektoren verfügen über stabile Wachstumskennzahlen und profitieren von Megatrends wie der Digitalisierung und dem demografischen Wandel.

Praxisorientierte Empfehlung für Unternehmer und steuerliche Einordnung

Für Unternehmer stellt sich die Frage, wie sie auf die sich abzeichnende Entwicklung reagieren sollten. Einerseits ist es ratsam, die aktuelle Marktlage zu nutzen, um bestehende Finanzierungen zu überprüfen und gegebenenfalls Umschuldungen oder Erweiterungen zu attraktiveren Konditionen vorzunehmen. Andererseits wird deutlich, dass Banken stärker auf transparente Finanzkommunikation und eine belastbare Datenbasis achten. Eine sorgfältige betriebswirtschaftliche Planung, aktuelle Jahresabschlüsse und liquide Kennzahlen können daher die Kreditvergabe entscheidend erleichtern. Steuerberatende und Finanzdienstleister sollten ihre Mandanten aktiv darauf hinweisen, dass eine solide Finanzplanung nicht nur steuerliche Vorteile bringt, sondern auch die strategische Handlungsfähigkeit gegenüber Kreditinstituten stärkt.

Die Digitalisierung der Buchhaltung und der Finanzprozesse gewinnt hierbei immer mehr an Gewicht. Durch automatisierte Schnittstellen zu Kreditinstituten und eine fortlaufende Analyse der Unternehmenskennzahlen lassen sich Anträge auf Fremdfinanzierungen schneller und belastbarer vorbereiten. Digitale Buchführungs- und Planungssysteme ermöglichen es außerdem, Bankgespräche datenbasiert zu führen und Szenarien durchzuspielen, die künftige Investitionsentscheidungen unterstützen. Damit entstehen erhebliche Effizienzvorteile für Unternehmen, die sich frühzeitig mit den technologischen Möglichkeiten vertraut machen.

Fazit: Die Aussichten für 2026 sind insgesamt positiv. Die Kombination aus konjunktureller Belebung, abnehmenden Risikoaufschlägen und staatlicher Förderpolitik schafft ein günstiges Umfeld für Investitionen und neue Finanzierungen. Kleine und mittlere Unternehmen sollten diese Entwicklung strategisch nutzen, um ihre Prozesse zu modernisieren, Wettbewerbsfähigkeit auszubauen und zukünftige Wachstumschancen sicherzustellen. Unsere Kanzlei begleitet Unternehmen unterschiedlichster Branchen bei der finanziellen und digitalen Transformation. Wir unterstützen Mittelständler und kleinere Betriebe bei der Prozessoptimierung in der Buchhaltung und bei der Einführung digitaler Systeme, die erhebliche Kostenersparnisse ermöglichen und nachhaltige Effizienzgewinne schaffen.

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