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Wirtschaft

Importpreise 2025 sinken deutlich: Chancen für Unternehmen

Ein Artikel von der Intelligent Accounting Steuerberatungsgesellschaft Kassel

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Rückgang der Importpreise und seine wirtschaftliche Bedeutung

Die Importpreise in Deutschland waren im Dezember 2025 um 2,3 Prozent niedriger als im entsprechenden Monat des Vorjahres. Dieser deutliche Rückgang markiert den stärksten Preisverfall seit März 2024 und zeigt, wie stark sich die globale Beschaffungslage auf die inländischen Produktions- und Konsumkosten auswirkt. Für viele kleine und mittelständische Unternehmen ist diese Entwicklung von unmittelbarer Relevanz, da sie ihre Einkaufspreise und Kalkulationsgrundlagen erheblich beeinflussen kann.

Der sogenannte Importpreisindex, der die durchschnittlichen Preisveränderungen importierter Güter misst, sank damit zum Jahresende nicht nur im Vergleich zum Vorjahr, sondern auch gegenüber dem Vormonat leicht um 0,1 Prozent. Diese Entwicklung steht für eine Entspannung auf den internationalen Beschaffungsmärkten, die insbesondere energieintensive Branchen wie das produzierende Gewerbe, Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen spürbar entlasten kann.

Einflussfaktor Energiepreise und sektorale Unterschiede

Den größten Einfluss auf den Rückgang der Importpreise hatte der starke Preisverfall bei Energieträgern. Erdgas, Erdöl, Steinkohle und elektrischer Strom verbilligten sich signifikant, teilweise um mehr als zwanzig Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Diese Entwicklung ist insbesondere für energieabhängige Industrien von hoher Bedeutung, da sie ihre Kostenstrukturen senken und Planungssicherheit verbessern können. Auch Unternehmen mit hohem Heizenergiebedarf, etwa stationäre Pflegeeinrichtungen oder Lebensmittelhersteller, profitieren mittelbar von diesen Preisrückgängen.

Ohne Energiepreise betrachtet, lagen die Importpreise im Dezember 2025 nur noch leicht, nämlich um 0,3 Prozent, unter dem Vorjahreswert. Dies verdeutlicht, dass die Entlastung nicht flächendeckend ist, sondern stark vom jeweiligen Warensegment abhängt. Während landwirtschaftliche Güter insgesamt günstiger importiert werden konnten, verteuerten sich bestimmte Verbrauchsgüter wie Geflügel, Eier und Kaffee. Für importabhängige Einzelhändlerinnen und Onlinehändler, die Lebensmittel oder Konsumgüter einkaufen, bedeutet das eine differenzierte Kalkulation: einzelne Produktgruppen können günstiger, andere teurer werden, was das Preismanagement anspruchsvoller macht.

Auswirkungen auf Handel, Kalkulation und Preisstrategie

Sinkende Importpreise wirken sich unmittelbar auf die Wettbewerbsposition deutscher Unternehmen im Binnen- und Auslandsgeschäft aus. Für den Exportsektor, dessen Preise im selben Zeitraum stabil blieben, eröffnet sich die Möglichkeit, durch günstigere Einkaufspreise die Gewinnmargen zu verbessern oder Preissenkungen weiterzugeben, um Marktanteile zu sichern. Diese Entscheidung hängt stark von der Preiselastizität der Nachfrage ab und erfordert eine sorgfältige Abstimmung zwischen Einkauf, Controlling und Vertrieb.

Für kleine und mittelständische Betriebe, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe, ist es sinnvoll, die aktuelle Preisentwicklung systematisch in die Budget- und Investitionsplanung einzubeziehen. Der Jahresdurchschnitt 2025 zeigt mit einem leichten Rückgang der Importpreise um 0,3 Prozent eine Stabilisierung nach mehreren Jahren mit teils deutlichen Ausschlägen. Diese moderatere Entwicklung kann genutzt werden, um Bestandsstrategien zu überprüfen, Lieferantenbindungen zu diversifizieren und langfristige Verträge mit günstigeren Konditionen abzuschließen. Dabei ist zu beachten, dass die Indizes des Statistischen Bundesamtes Nettopreise ohne Steuern und Zölle abbilden, was für internationale Kalkulationen von Bedeutung ist.

Besonders im Onlinehandel und in der Lebensmittelbranche kann die Entwicklung der Außenhandelspreise eine Richtgröße für Einkaufskonditionen und Preissetzungen darstellen. Unternehmen, die Preisanpassungen proaktiv kommunizieren und ihre Margenpolitik transparent gestalten, gewinnen langfristig Vertrauen bei Geschäftspartnern und Kunden. Gleichzeitig können durch gezielte Digitalisierung in der Buchführung und im Controlling Datenanalysen verbessert werden, um Preisentwicklungen laufend zu beobachten und betriebswirtschaftlich effektive Entscheidungen abzuleiten.

Fazit: Chancen für Planungssicherheit und Prozessverbesserung

Die derzeitige Entwicklung der Importpreise eröffnet Unternehmen Spielräume für Kostenoptimierungen und eine bessere Steuerung der Beschaffungsprozesse. Insbesondere nach mehreren Jahren mit hoher Preisvolatilität kann die Absenkung der Einfuhrpreise als Signal für eine beginnende Stabilisierung gewertet werden. Unternehmerinnen und Unternehmer sollten diese Phase nutzen, um strategische Einkaufspartnerschaften zu stärken, Preisgleitklauseln zu prüfen und energiewirtschaftliche Verträge neu zu bewerten. Auch institutionelle Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Pflegebetriebe können von einer langfristig gesicherten Energieversorgung zu günstigeren Konditionen profitieren.

In diesem Zusammenhang lohnt es sich, auf digitale Prozessoptimierung zu setzen. Durch die Automatisierung von Buchhaltungs- und Controllingvorgängen lassen sich Preisdaten effizienter analysieren und Entscheidungen fundierter treffen. Unsere Kanzlei begleitet kleine und mittelständische Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Buchhaltungsprozesse und der Optimierung interner Abläufe. Dabei erzielen wir erfahrungsgemäß erhebliche Kostenersparnisse und schaffen Freiräume für strategisches Wachstum – ganz im Sinne einer modernen, datenbasierten Unternehmensführung.

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