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Digitalisierung

Digitalisierung 2026: Strategien für digitale Souveränität im Mittelstand

Ein Artikel von der Intelligent Accounting Steuerberatungsgesellschaft Kassel

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Digitalisierung in deutschen Unternehmen auf stabilem Niveau

Die Ergebnisse der jüngsten DIHK-Digitalisierungsumfrage 2026 geben einen eindrucksvollen Überblick darüber, wie weit die Unternehmen in Deutschland mit der digitalen Transformation fortgeschritten sind. Rund 5.000 Betriebe verschiedener Branchen bestätigen, dass die Digitalisierung trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten ihren festen Platz in der Unternehmensstrategie gefunden hat. Der durchschnittliche Digitalisierungsgrad liegt auf einem soliden Niveau, was zeigt, dass Prozesse, Datenmanagement und interne Strukturen zunehmend digital abgestimmt sind. Dennoch stagniert der Fortschritt in einigen Bereichen, insbesondere dort, wo komplexe Verwaltungsverfahren oder hohe Investitionskosten die Umsetzung verzögern.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen, die einen Großteil der deutschen Wirtschaft ausmachen, profitieren von der Digitalisierung in Form von Effizienzsteigerungen und Qualitätsverbesserungen. Digitale Anwendungen und automatisierte Prozesse ermöglichen es, ressourcenschonender und flexibler zu agieren. Neue Geschäftsmodelle entstehen, etwa durch datenbasierte Dienstleistungen oder durch digitale Vertriebskanäle, die den Marktzugang erleichtern. Die Umfrage verdeutlicht aber auch, dass viele Unternehmen im Hinblick auf die Verwaltung ihrer digitalen Systeme und die Integration moderner Technologien noch Nachholbedarf haben.

Künstliche Intelligenz als Wettbewerbsfaktor

Besonders dynamisch entwickelt sich der Bereich der künstlichen Intelligenz. Diese bezeichnet Systeme, die menschenähnliche Entscheidungs- und Lernprozesse nachvollziehen und eigenständig Lösungen generieren können. Laut der Umfrage setzen inzwischen fast vier von fünf Unternehmen Künstliche Intelligenz für generative Aufgaben im Bereich Text, Bild oder Code ein. Daneben gewinnen Anwendungen zur personalisierten Kundenkommunikation sowie zur Qualitätssicherung an Bedeutung. In der Informations- und Kommunikationsbranche sowie in der Finanzwirtschaft zeigen sich besonders starke Produktivitätseffekte, während Industrie und Handel die Potenziale noch schrittweise erschließen.

Die Nutzung von Künstlicher Intelligenz in der Produktentwicklung und Prozessoptimierung verdeutlicht ihren Charakter als echten Wettbewerbsfaktor. Sie hilft Unternehmen, Arbeitsprozesse zu beschleunigen und zugleich Qualität und Service zu verbessern. Doch rechtliche Unsicherheiten – beispielsweise in Bezug auf Datennutzung, Datenschutz und haftungsrechtliche Fragen – bleiben ein wesentliches Hemmnis. Eine innovationsfreundliche, rechtssichere Regulierung ist daher entscheidend, damit Unternehmen Künstliche Intelligenz flächendeckend und rechtlich abgesichert einsetzen können. Auch Onlinehändler und Produktionsbetriebe können hier profitieren, etwa durch automatisierte Produktanalysen oder intelligente Bestandssteuerung.

Infrastruktur, Verwaltung und Cybersicherheit als Grundlage der digitalen Souveränität

Digitale Souveränität, verstanden als Fähigkeit, digitale Systeme eigenständig und unabhängig von externen Anbietern zu betreiben, setzt eine moderne Infrastruktur voraus. Der Glasfaserausbau schreitet zwar voran, jedoch verhindern langwierige Genehmigungsverfahren häufig die schnelle Umsetzung. Eine Verwaltung, die nicht digital mitzieht, wird zunehmend zum Engpassfaktor. Unternehmen fordern zurecht den Aufbau digitaler Plattformen und vereinheitlichter Standards, um Verwaltungsprozesse effizienter und transparenter zu gestalten. Gleichzeitig muss das Vergaberecht so gestaltet sein, dass kleine und mittlere Unternehmen leichter Zugang zu öffentlichen Aufträgen erhalten. Nur so lässt sich verhindern, dass digitale Innovation ausschließlich großen Konzernen vorbehalten bleibt.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Cybersicherheit. Mit dem Fortschreiten der Digitalisierung wächst die Angriffsfläche für Cyberattacken. Während viele größere Unternehmen bereits über ausgereifte Sicherheitskonzepte verfügen, zeigt sich bei kleineren Betrieben Nachholbedarf. Die Umsetzung grundlegender Schutzmaßnahmen wie regelmäßiger Datensicherungen und Sicherheitsupdates ist zwar weit verbreitet, doch fehlt es häufig an proaktiven Maßnahmen wie Notfallübungen oder Penetrationstests. Dabei ist genau diese Vorbereitung entscheidend, um im Ernstfall Schäden zu begrenzen und die Betriebsfähigkeit schnell wiederherzustellen. Es wird zunehmend deutlich, dass eine kontinuierliche Sicherheitskultur und gezielte Sensibilisierung der Mitarbeitenden eine ebenso große Rolle spielen wie die technische Absicherung.

Fazit: Digitalisierung als Daueraufgabe und Wettbewerbsvorteil

Die Umfrage zeigt klar, dass Digitalisierung kein kurzfristiger Trend, sondern eine zentrale Daueraufgabe für die Wirtschaft bleibt. Unternehmen, die konsequent in digitale Prozesse, Künstliche Intelligenz und Sicherheit investieren, sichern sich langfristig Wettbewerbsvorteile. Gleichzeitig erfordert echte digitale Souveränität eine Kombination aus technischer Infrastruktur, rechtlicher Klarheit und organisatorischer Reife. Politik, Verwaltung und Wirtschaft müssen gemeinsam daran arbeiten, offene Schnittstellen, einheitliche Standards und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die sowohl kleinen als auch großen Unternehmen gleiche Chancen bieten. Gerade der Mittelstand, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, sollte diese Phase nutzen, um seine digitale Position zu festigen.

Unsere Kanzlei begleitet insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen auf diesem Weg. Wir unterstützen bei der Optimierung buchhalterischer Prozesse und bei der Implementierung digitaler Lösungen, die Effizienz steigern und langfristig zu erheblichen Kosteneinsparungen führen. Mit unserer Erfahrung in der Prozessoptimierung und der Digitalisierung tragen wir dazu bei, dass Unternehmen ihre digitale Transformation erfolgreich und sicher gestalten können.

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