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Recht

Ausbildungstrend bei Rechtsanwaltsfachangestellten stabilisiert sich

Ein Artikel von der Intelligent Accounting Steuerberatungsgesellschaft Kassel

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Veränderte Entwicklungen in der juristischen Berufsausbildung

Die Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten oder zum Rechtsanwaltsfachangestellten zählt seit Jahren zu den zentralen Einstiegsberufen in der rechtlichen Dienstleistungsbranche. Nach mehreren Jahren deutlichen Rückgangs zeigt die Entwicklung bei den Ausbildungsverhältnissen im Jahr 2025 ein insgesamt stabilisierteres Bild. Während die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge zwar leicht sank, hat sich der zuvor stetige Negativtrend deutlich abgeschwächt. In vielen Kammerbezirken konnten sogar Zuwächse verzeichnet werden. Dies signalisiert eine vorsichtige Trendwende, die insbesondere für Kanzleien, Unternehmen mit juristischer Fachbetreuung und institutionelle Arbeitgeber von Bedeutung ist.

Die jüngste Statistik zeigt, dass 2.885 neue Ausbildungsverträge zustande kamen, gegenüber 2.906 im Vorjahr. Damit beträgt der Rückgang weniger als ein Prozent, während die Vorjahre Rückgänge zwischen drei und elf Prozent auswiesen. Der Ausbildungsberuf der Rechtsanwaltsfachangestellten bleibt damit ein relevanter, jedoch zunehmend herausfordernder Bereich für die Nachwuchsgewinnung.

Hintergründe der Entwicklung und regionale Unterschiede

Die Daten beruhen auf den Rückmeldungen der regionalen Rechtsanwaltskammern an das Bundesinstitut für Berufsbildung. Sie verdeutlichen, dass sich die Ausbildungslandschaft sehr unterschiedlich entwickelt hat. In einigen Kammerbezirken, insbesondere in größeren Ballungsräumen, blieb die Zahl der neuen Verträge nahezu unverändert. Andere Regionen konnten sogar deutlich zulegen, während einzelne Kammern nach wie vor mit spürbaren Einbrüchen zu kämpfen haben. Die Ursachen liegen häufig in regionalen Arbeitsmarktbedingungen, der Konkurrenz zu anderen Ausbildungsberufen sowie den Attraktivitätsfaktoren, die sich aus Vergütung, Perspektive und Arbeitsumfeld ergeben.

Gerade Kanzleien, die in den vergangenen Jahren gezielt auf eine Modernisierung ihrer Strukturen gesetzt haben, berichten von positiveren Ergebnissen bei der Bewerbergewinnung. Die fortschreitende Digitalisierung von Arbeitsprozessen trägt dazu bei, den Ausbildungsberuf moderner und zugänglicher zu gestalten. Auch die Möglichkeit, digitale Aktenbearbeitung und Kommunikation schon während der Ausbildung einzusetzen, wird von jüngeren Generationen zunehmend erwartet und als Vorteil wahrgenommen.

Lösungsansätze und Initiativen zur Stärkung der Ausbildung

Mehrere Rechtsanwaltskammern haben in den letzten Jahren Kampagnen gestartet, um sowohl die öffentliche Wahrnehmung des Berufsbilds zu verbessern als auch die Ausbildungsqualität zu steigern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer höheren Transparenz über Karrierechancen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten. Ebenso spielen die Vergütungsempfehlungen eine wichtige Rolle: Nachdem viele Kammern diese in jüngerer Zeit angepasst haben, zeigen sich erste positive Wirkungen auf das Bewerberinteresse. Die Kombination aus angemessener Bezahlung, strukturierter Ausbildung und realistischen Aufstiegsperspektiven bildet einen entscheidenden Anreiz, den Beruf wieder stärker in das Blickfeld junger Menschen zu rücken.

Darüber hinaus wurde das Ausbildungssiegel „Azubi-geprüft“ eingeführt, das Kanzleien ausgezeichnet, die in besonderem Maße auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung achten. Ziel ist es, durch überprüfbare Standards Ausbildungsabbrüchen vorzubeugen und gleichzeitig die Attraktivität der Berufsausbildung in der juristischen Assistenz zu steigern. Solche Maßnahmen sind insbesondere für kleinere Kanzleien oder Unternehmen mit interner Rechtsabteilung eine Chance, ihre Ausbildungsarbeit sichtbar zu machen und sich im Wettbewerb um Nachwuchskräfte besser zu positionieren.

Praktische Konsequenzen für Kanzleien und Ausbildungseinrichtungen

Für Kanzleien und andere Arbeitgeber juristischer Fachkräfte ergibt sich aus der aktuellen Entwicklung die Notwendigkeit, strategisch auf die Nachwuchsgewinnung einzuwirken. Der Markt reagiert empfindlich auf Faktoren wie Ausbildungsqualität, Arbeitsatmosphäre und moderne Infrastruktur. Daher sollte die Gestaltung der Ausbildungsbedingungen nicht nur als formale Pflicht verstanden werden, sondern als Teil einer langfristigen Personalstrategie. Eine enge Betreuung, praxisbezogene Lernziele und strukturierte Feedbackprozesse fördern die Bindung der Auszubildenden und erhöhen deren Motivation, nach Abschluss im Beruf zu bleiben.

Aus Sicht der Wirtschaft und insbesondere mittelständischer Unternehmen mit eigener Rechtsabteilung lässt sich zudem erkennen, dass Kompetenzaufbau im rechtlichen Bereich zunehmend ein internes Thema wird. Ausbildungsmodelle, duale Studiengänge und praxisorientierte Programme bieten hier eine Möglichkeit, Fachkräfte frühzeitig an das Unternehmen zu binden. Die Integration digitaler Tools in der Ausbildung hilft außerdem, Mitarbeitende auf zukünftige Anforderungen vorzubereiten und Effizienz in administrativen Abläufen zu schaffen.

Ein bewusster Umgang mit Ausbildungsprozessen ist folglich nicht nur gesellschaftlich relevant, sondern auch wirtschaftlich klug. Angesichts des Fachkräftemangels sollten Personalressourcen nicht allein auf externe Rekrutierung gerichtet werden. Vielmehr spielt die interne Qualifizierung eine entscheidende Rolle, um langfristig Fachwissen zu sichern und personelle Stabilität zu gewährleisten.

In der praktischen Umsetzung sind Kanzleien gut beraten, bestehende Ausbildungsstrukturen regelmäßig auf ihre Effizienz und Attraktivität zu prüfen. Ein digitales Bewerbungs- und Verwaltungssystem kann die Abläufe vereinfachen und gleichzeitig Transparenz schaffen. Ebenso ist es sinnvoll, den Auszubildenden früh Einblicke in moderne Kanzleitechnik, rechtliche Recherchesysteme und digitale Fallbearbeitung zu ermöglichen. Auf diese Weise wird der Beruf zeitgemäß gestaltet, was die Bindung an den Arbeitgeber stärkt und den Erfolg der Ausbildung insgesamt erhöht.

Fazit: Positive Tendenzen und die Bedeutung moderner Prozesse

Die jüngsten Entwicklungen am Ausbildungsmarkt der Rechtsanwaltsfachangestellten lassen auf eine allmähliche Stabilisierung hoffen. Die Kombination aus angepassten Vergütungen, gezielten Informationskampagnen und Qualitätsinitiativen zeigt Wirkung. Nun gilt es, diesen Trend durch nachhaltige Modernisierungsstrategien zu verstärken. Entscheidend wird sein, die Ausbildung weiterhin an die zunehmende Digitalisierung juristischer Prozesse anzupassen und Auszubildende frühzeitig in diese Strukturen einzubinden. Damit steigt nicht nur die Attraktivität des Berufsbildes, sondern auch die langfristige Bindung qualifizierter Nachwuchskräfte.

Unsere Kanzlei begleitet kleine bis mittelständische Unternehmen sowie Kanzleien bei der digitalen Prozessoptimierung, insbesondere in der Buchhaltung und Personalverwaltung. Durch gezielte Beratung und den Einsatz moderner IT-Lösungen unterstützen wir unsere Mandanten dabei, ihre Abläufe zu verschlanken, Transparenz zu erhöhen und erhebliche Kosteneinsparungen zu realisieren. Diese Erfahrungen zeigen: Wo Digitalisierung und gute Ausbildung zusammenkommen, entstehen nachhaltige Wettbewerbsvorteile.

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